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Kärlingerhaus am Funtensee

Wetterauskunft

Die klimatische Besonderheit am Funtensee äußert sich auch in einer doppelten Waldgrenze:
zusätzlich zur normalen oberen Waldgrenze gibt es um den See auch eine untere Grenze des Waldbewuchses: Auf ca. 60 Meter über Seeniveau endet der Baumwuchs.

Die stets negativen Tiefsttemperaturen – auch im Sommer können Temperaturwerte bis -10 Grad erreicht werden – machen den Bäumen das Wachsen unmöglich.

Prognosen Bergwetter

Kärlingerhaus am Funtensee

Ein geographisch-physikalisches Phänomen

demonstriert die zehn Meter über dem Seeniveau vom Deutschen Wetterdienst errichtete Wetterstation:
Am 24. 12. 2001 wurde ein Kälterekord von minus 45,9° C erreicht – die bisher tiefste, in Deutschland vom Wetteramt aufgezeichnete Bodentemperatur überhaupt. Damit wurde der Funtensee zum kältesten Ort Deutschlands.

Wie ist das möglich? Diese Rekordmessung beruht auf den außergewöhnlichen klimatischen Verhältnissen der Talmulde. Die bodennahe Luft kühlt sich durch die nächtliche Ausstrahlung ab. Weil kalte Luft schwerer ist als warme Luft, fließt sie hangabwärts und sammelt sich in Senken wie der Funtenseemulde.

Je mehr Kaltluft sich ansammelt, desto kälter wird es. Dagegen kann nur hundert Meter höher die Temperatur um ein Vielfaches wärmer sein.

Unterkunftshaus

Nationalpark Berchtesgaden

Zehn Grad kälter ist es am See in jedem Fall.
Im Winter kommt zu dieser Kaltluftansammlung über dem See bei klarem Himmel noch zusätzlich eine große Wärmeabstrahlung der Schneedecke hinzu. Wenn es dann noch windstill ist, dann gibt es diese tiefen Kälterekorde.

Diese klimatische Besonderheit am Funtensee äußert sich auch in einer doppelten Waldgrenze:
zusätzlich zur normalen oberen Waldgrenze gibt es um den See auch eine untere Grenze des Waldbewuchses: Auf ca. 60 Meter über Seeniveau endet der Baumwuchs.

Die stets negativen Tiefsttemperaturen – auch im Sommer können Temperaturwerte bis -10 Grad erreicht werden – machen den Bäumen das Wachsen unmöglich.